Trainingslager der MTV-Leichathleten vom 30.03 - 06.04.2010 in Riccione/Italien
Endlich war der 30.03.2010 und eine Gruppe von zehn Leichtathleten und zwei Trainern traf sich am Parkplatz der MTV-Halle in Bad Kreuznach. Das deutlich leichtere Gepäck gegenüber dem Vorjahr wurde im Kofferraum vom Kleinbus verstaut und schon ging es los in Richtung Flughafen Hahn. Rasch wurde das Gepäck aufgegeben und eingecheckt. Die große Freude auf das Hotel Atilius, deren Vorspeisen- und Dessertbuffet & nicht zu vergessen das MTV-blaue Stadion sollte allerdings wegen einer unbekannten Verspätungszeit noch etwas warten. Schließlich saßen wir dann doch endlich im Flieger gen Süden.
In Riccione angekommen, wurden wir schon freudig vom Hotelbesitzer empfangen und mit dem Hotelbus in unsere *** Residenz gebracht. Dort angekommen wurden rasch die Zimmer verteilt. Den restlichen Abend vertrieb man sich die Zeit mit Zimmer einrichten, Karten spielen oder (wir wollen ja auch unsere Trainer nicht vergessen) mit dem vorsichtigen Erkunden der Hotelbar.
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| Natürlich wird in einem Trainingslager auch trainiert . |
Am nächsten Morgen (Wetter: 20°, sonnig, windig) trafen sich alle im Empfangsbereich, um den 20-minütigen Weg ins Stadion anzutreten. Einige Personen entlarvten sich hierbei als ziemliche Gehfaulpelze. Im Sportparadies von Riccione angekommen, begann die erste Einheit des Tages mit einem gemütlichen Dauerlauf. Darauf folgten Stabis und 150m-Läufe. Zurück im Hotel genossen alle das reichhaltige Mittagsmenü. Jedoch war die anschließende Mittagspause ziemlich kurz, um all die vielen Pizzastücke, Schinkenscheiben, Salatblätter, Nudeln und diverse Desserts zu verdauen", was dazu führte, dass die 2. Trainingseinheit mit einer 15-minütigen Pause eingeleitet wurde. Pünktlich zum Abendessen fanden sich alle im großen Speisesaal wieder, um die im Training frisch verbrannten Kalorien schnellst möglich wieder aufzunehmen. Die meisten vielen nach dem guten Essen sehr müde ins Bett.
Der nächste Tag verlief mit zwei Trainingseinheiten ähnlich wie der erste.
Laut angekündigtem Trainingsplan sollte der 2. April ein trainingsfreier Ausflugstag sein. Da die Tour nach San Marino aber erst für den Nachmittag angesetzt war, hielt uns keiner davon ab, den Vormittag im Stadion zu verbringen. Dort angekommen erschreckten sowohl viele deutsche als auch italienische Fußballer mit Applaus und lauter Musik. Ein hochmotivierter Stadionsprecher kündigte ein darauf folgendes Fußballspiel an. (Wie schon erwähnt, ist Riccione ein absolutes Kleinod für verschiedenste Sportarten. Und parallel zu vielen Leichtathletikvereine fand in der Woche, die wir dort waren, ein großes internationales Fußballturnier für Jugendliche statt.) Unsere Aufwärmphase und die anschließenden Hürdenübungen wurden nun an diesem Tag mit ziemlich guten Beats begleitet, was dazu führte, dass nicht nur wir, sondern auch unsere Trainer mindestens einen Kilometer cooler und motivierter als die Fußballer und deren Fans waren. Am Nachmittag verschlechterte sich das Wetter enorm und leider war es in San Marino nicht gerade besser. Somit erkundeten wir nur einen kleinen Teil des Stadtstaates. Abschließend lud uns Herr Imig auf ein heißes Getränk ein, welches alle wieder aufwärmte. (Vielen Dank noch einmal dafür!)
Am nächsten Morgen wurden wohl so ziemlich alle (außer zwei gewissen Damen, die ohnehin mit Oropax nächtigten), eine Stunde vorm offiziellen" Aufstehen von sich lautstark unterhaltenden Wesen recht unsanft aus dem Schlaf gerissen. Der Grund hierfür war eine Schwimmertrainingsgruppe aus Bochum, die teilweise das gleiche Stockwerk bezog wie wir. Die gute Laune ließen wir uns trotzdem nicht nehmen, denn schließlich hatte Johanna Geburtstag! Auch das Wetter spielte an diesem Morgen super mit. So konnte man den regenerativen Dauerlauf am Strand wirklich einfach nur genießen. Den Nachmittag verbrachten wir in der langen Einkaufsstraße von Riccione und erneut wurden wir eingeladen, diesmal zum Eis essen.
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| Unser durchtrainiertes Grüppchen" vor dem Abflug (v.l. unten: Johanna Drees, Justus Groh und Pascal Imig; v.l. mitte: Larissa Scherer, Tahnee Kruse, Laura Makowka, Theresa Hippe, Kathrin Dotzauer und Nadine Gonska; oben: Hans Peter Groh; Bilder: Bernd Imig) |
Ostersonntag ging es nach dem Frühstück erneut an den Strand. Die Trainingseinheit in Kurzform: Strandlauf, Dehnen, Lauf-ABC, Muskelkatereinheit" ( Froschis" und Meneas) und schließlich 6-Tage-Rennen (was sich auf Grund der unebenen Fläche im Sand aber als ziemlich schwierig gestaltete). Das Mittagsbuffet war an diesem Tag wirklich gigantisch. Jedoch kann ich es mir nicht verkneifen, erneut zu erwähnen, dass sich mehr oder weniger niedliche Meeresbewohner (wie auch im Vorjahr) noch sehr naturgetreu auf dem Teller wiederfanden. Die größten Lachanfälle an diesem Tag bescherte uns allerdings unser Kellner, der sich vollbeladen mit Pastatellern gleich zweimal hintereinander ablegte" und dafür großen Applaus vom ganzen Speisesaal erntete. Leider war das Wetter zum Nachmittag wieder grausig. Somit schaute man fern, ging ins Café oder machte eine Runde Schaufenstershopping. Auch montags ließ der Regen nicht nach, was dazu führte, dass sich der Vormittag ähnlich spannend wie der Vortag gestaltete. Aus Angst vor überzähligen Pfunden (verpflegungsbedingt), ließen wir uns zum frühen Abend zu einem Lauf im Nieselregen hinreißen.
An unsrem letzten Tag in Riccione war das Wetter wieder ausgezeichnet. Leider mussten wir unsere Zimmer schon bis 10.00Uhr räumen. Daher konnten wir auch morgens nicht mehr trainieren. Um die restliche Zeit sinnvoll zu verbringen, fuhr uns Herr Imig großzügig wie er ist - in das Shoppingcenter von Rimini. Und wer in den vergangenen Tagen zum Kaufen nichts fand, der gab hier kräftig Taschengeld aus. Schließlich wurden im Hotel nur noch die Koffer und ein Lunchpaket abgeholt und schon ging es auch leider wieder zum Flughafen. Rückflug und Busfahrt gingen ohne Probleme von statten und gegen 23.00Uhr kamen wir müde aber durchtrainiert in Bad Kreuznach an.
Das war wieder ein supertolles Trainingslager. Herzlichen Dank an Bernd Imig und Hans Peter Groh.
Theresa Hippe
PS. Hier geht es zu einer kleinen Bildergalerie......................